Tropaeolum majus - Kapuzinerkresse 
Kapuzinerkresse-scharf gegen Viren und B

Wie schaffen es Pflanzen nur, sich den cleversten Überlebenskünstlern, den Viren und Bakterien entgegenzusetzen?

Sie entwickeln biologische Abwehrstoffe. Das können z.B. Scharfstoffe sein, wie sie in der Kapuzinerkresse vorkommen.

Kapuzinerkresse ist voll von Vitamin C und sog. Senfölglykosiden. 

Das ist typisch für die Familie der Kreuzblütler, zu den auch Meerrettich, Senf, Brunnenkresse, Rettich, Radieschen, Rucola und alle Kohlarten zählen. 

Senfölglykoside sind Verbindungen aus Schwefel und Stickstoff. Sie haben einen beißenden Geruch und einen scharfen Geschmack mit denen sie sich vor Fressfeinden und Keimen schützen.

Kohl können sie gut in Ihren Speiseplan einbauen.

Denken sie auch an Sauerkraut und Meerrettich zu Fleisch und Fisch.

 

Kapuzinerkresse kennen wir u.a. als hübsche Balkon und Gartenpflanze. Sieht man sich ihre Blätter und Blüten genauer an, so gleichen die Blätter einem Schild und die Blüten einem Helm. Mit dieser Pflanze können sie sich also gegen allerlei Bakterien und Viren verteidigen. Die Samen entstehen, wenn die Blüte verblüht ist. Ein kompakter runzeliger Kern, der unscheinbar bei Genuss, aber unfassbar scharf ist. In der Küche können sie die Samen wie Kapern einlegen.

Blätter und Blüten dekorieren ihren Salat und machen ihn weitaus gesünder.

 

Juni-Okt: Kapuzinerkresse ernten

Okt-Februar: Meerrettichwurzel ernten