„ich bin zart“ sagt Coprinus
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Coprinus (Coprinus comatus) ist eine der wenigen Vitalpilze, der nicht von der Traditionellen Chinesischen Medizin entdeckt wurde, sondern in Europa, wo er auf Wiesen, Weiden und an Straßenrändern wächst. Er wird aufgrund seines Aromas auch „Spargelpilz“ genannt und ist ein hervorragender Speisepilz.

Als „Schopftintling“ wurde er durch seine dunkle Sporenlösung bekannt, die er bei seiner Zersetzung bildet. Diese nutzte man als Tinte.

 

Der Schopftintling besitzt ungewöhnlich viel Lektin, einem Glykoprotein mit potentieller tumorhemmender und immunmodulierender Wirkung. Auch die schwefelhaltige Aminosäure Ergothionein unterstützt diese Wirkung und steht zusätzlich im Zusammenhang mit positiver Erfahrung bei „Altersdiabetes“. Eine Stoffwechselregulation und Gewichtsreduktion wurde beobachtet. Außerdem fördert der „Spargelpilz“ die Durchblutung kleinster Gefäße und schützt vor Gefäßwandschäden. Damit ist er ein „Allrounder“ bei Diabetes 2. 

Zudem gilt er als Leberschutzmittel und Mittel bei Hämorrhoiden, v.a. durch Verstopfung bedingt. Studien bezüglich hormonabhängiger Tumore (Prostata- und Brustkrebs) zeigen durch Coprinus positiv Wirkungen.

 

Tipp: zu empfehlen bei Altersdiabetes. Mit niedriger Dosis beginnen und dann steigern.